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Nov 07

Vom Stillleben zum Portrait

Hallo liebe Lesenden,

heute kann ich mal wieder einen kleinen Fortschritt auf meinem Weg als Fotograf vermelden. Ich habe endlich echte lebendige Menschen vor die Linse bekommen. Nach soviel Stillleben, Produkt – und Tabletop, sowie Landschaftsfotografie, hatte ich endlich die Gelegenheit mich als Portraitfotograf auszuprobieren. Im Folgenden möchte ich einen kleinen Einblick geben.

Kurz wie es dazu kam. Ich hatte ein kleines erstes professionelleres Foto Shooting, von dem wahrscheinlich in einem nächsten Blog Artikel ausführlich die Rede sein wird. Dabei ergab es sich, dass nach Abschluss des Foto Shoots, noch ein williges Foto Modell zur Verfügung stand, an dem ich meine Fähigkeiten und erworbenes theoretisches Wissen ausprobieren konnte, um ein paar bessere Facebook Fotos zu machen.

Ich selber habe zwar einen hohen Anspruch an meine Foto-Arbeiten, aber wie hoch soll man realistischerweise den Maßstab anlegen, wenn man das mehr oder weniger zum ersten Mal macht ? Mein Modell war ein 15 jähriges Mädel, und ist nun um ein paar gute Facebook Fotos reicher, und wer posiert dafür in dem Alter nicht gerne mal vor einer “Profi-Kamera” ?

Das Wetter und die Umgebung waren passend, also wurde es ein Lokation Herbst Foto Shoot im Wald, welcher einen schönen Hintergrund lieferte. Da ich noch nicht mit Blitz ausgerüstet bin, konnte ich nur das Umgebungslicht nutzen. Ein runder 5in1 Faltreflektor half etwas die Schatten aufzuhellen und ein wenig mehr Licht ins Gesicht zu bringen. Leider nicht völlig ausreichend für meinen Geschmack.

Entsprechend sind alle Fotos nachbearbeitet und in Lightroom hier und da ein wenig aufgehellt. Bei dem ersteren Foto benutzte ich den 5in1 Faltreflektor als Diffusor um dem direkten Sonnenlicht, das an dem Baum auf die Waldlichtung fiel, seine Härte zu nehmen und ein weiches gleichmäßiges Licht zu erzeugen. Dabei half mir ein fähiger Assistent, der nicht nur den Diffusor halten mußten, sondern auch noch 2 Hunde.

Mein Modell ist nämlich Besitzerin einer jungen Schäferhund/Husky Mischlings Dame, die uns während des Schootings sehr lebhaft begleitete und das  Ganze auch etwas hektisch gestaltete. Insofern sind alle hier zu sehenden Fotos relativ schnell innerhalb von vielleicht einer knappen Stunde entstanden.

Einigen Fotos hätte es sicherlich gut getan, sie nochmal vor Ort genauer zu betrachten um die Schärfe zu überprüfen, ob der gewählte Ausschnitt wirklich so passte, oder ob nicht, wie in dem einen Foto, Hände abgeschnitten sind. Ich zeig es trotzdem.

Ziel war es natürlich den Ort bestmöglich auszunutzen, und dabei eine Reihe verschiedener Fotos zu erzeugen. Ob mir das gelungen ist, müßt ihr bewerten. Auch wenn es ein wenig (hauptsächlich wegen der Hunde) stressig war, hat es mir Spaß gemacht. Mein Modell war sehr kooperativ, vielleicht ein wenig schüchtern, aber das ist ja dann der Job des Fotografen die Lockerheit heraus zu kitzeln. Eine der vielen Dinge, die ich an dem Tag gelernt habe. Und darum ging es mir ja.

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